11. Matjesmeisterschaft in Hamburg

„Streetfood“ – so lecker, frech und jung kann Matjes schmecken

Von links: David Trepsdorf (1. Platz Matjesmeisterschaft 2015), die beiden Vorjahresgewinner Kim Rathmann und Sven Luther, Elisa Schaumann (1. Platz Matjesmeisterschaft 2015) und Sylvia Ludwig von Friesenkrone. Foto: Friesenkrone
Von links: David Trepsdorf (1. Platz Matjesmeisterschaft 2015), die beiden Vorjahresgewinner Kim Rathmann und Sven Luther, Elisa Schaumann (1. Platz Matjesmeisterschaft 2015) und Sylvia Ludwig von Friesenkrone. Foto: Friesenkrone

Die Gewinner im Finale der 11.  Friesenkrone Matjesmeisterschaft wurden gestern in Hamburg gefeiert.

Den ersten Platz belegte das Team Bergiusschule aus Frankfurt mit Elisa Schaumann und David Trepsdorf. Sie punkteten mit Matjes-Döner, einem Frankfurter Matjes-Hotdog und zweierlei Matjes-Eis. Die Frankfurter Bergiusschule konnte den Wanderpokal bereits zum dritten Mal mit nach Hessen nehmen.

 

Platz 2 für pfiffige Streetfood-Ideen erzielte Team Frankfurt mit Sebastian Samuel und Florian Schönwiese, und die Bronzemedaille ging an das Frauen-Team Anna und Lena aus der Eifel. Den Publikumspreis, der in diesem Jahr zum ersten Mal vergeben wurde, errang das Hannoveraner Team Sinking Bismarck mit seiner aufwändigen Streetfood-Kreation Peruanisches Matjes-Hörnchen, eine Rote-Beete-Waffel mit Avocado-Matjes-Guacamole.

 

Unter den Augen einer hochkarätig besetzten Fachjury, einer Publikumsjury sowie vielen Gästen zauberten die Nachwuchsköche je drei kleine Streetfood-Köstlichkeiten, bei denen als Hauptkomponente Hering und Matjes aus dem klaren norwegischen Meer verarbeitet werden. „Mit dem Thema Streetfood lagen wir exakt am Puls der Zeit“, resümiert Sylvia Ludwig, Sprecherin des Veranstalters Friesenkrone. „Wir sind überwältigt von der Begeisterung bei Teilnehmern, Publikum und Medien. Sie bestärkt uns darin, dass ein traditionsreiches Produkt wie Matjes durchaus lecker, frech und jung sein kann.“

 

Die Herausforderung der 11. Matjesmeisterschaft bestand darin, den Bogen vom ehrlichen Produkt norwegischer Herkunft zu den Einflüssen der Küchen der Welt zu spannen. Eine der Streetfood-Kreation sollte eine Verbindung zur Heimat des jeweiligen Teams herstellen – bei zwei weiteren Rezepten konnten die jungen Köche ihrer Fantasie freien Lauf lassen.

 

Friesenkrone Feinkost aus Marne veranstaltete den Nachwuchswettbewerb gemeinsam mit Pelagia und dem Norwegian Seafood Council. Das diesjährige Motto „Streetfood: lecker, frech und jung – so kann Matjes schmecken“ trägt dem momentanen Lebensgefühl vor allem junger Gäste Rechnung, die gerne jederzeit auch unterwegs ehrlich und gesund snacken wollen.

 

Der Wettbewerb hat sich seit seinem Beginn im Jahr 2006 zu einem der beliebtesten Wettbewerbe für Auszubildende und junge Köche entwickelt. Die Rechnung von Hendrik Schwarz, Inhaber und Geschäftsführer der Fischfeinkost-Manufaktur Friesenkrone, ging damit auf: Es gelang, das Image des Matjes aufzufrischen und Nachwuchsköche für den Klassiker von der Küste zu begeistern.

 

Die drei besten Nachwuchsteams der Matjesmeisterschaft 2015 haben neben Ruhm und Ehre Bares im Gesamtwert von 2.250 Euro erhalten. Als Erinnerung an die 11. Matjesmeisterschaft konnten alle Teilnehmer ein Profi-Kochmesser mit Wetzstahl der Marke Zwilling mit nach Hause nehmen.

 

Insgesamt fünf Finalisten-Duos waren aus einer Vielzahl an Bewerbungen ausgewählt worden. Für die Betreuung der einzelnen Teams war Jugendcoach Max Zibis zuständig, einer der Gewinner der Matjesmeisterschaft 2013 und Sieger beim Pariser Wettbewerb 2014 „Les Chefs en Or“. Die hochkarätig besetzte Fachjury der 11. Matjesmeisterschaft zeigte sich begeistert von der Qualität und dem Einfallsreichtum der verkosteten Matjesrezepturen aus besten norwegischen Heringsprodukten. Die kreativen Rezepte, die daraus resultieren, werden im Herbst in einem Streetfood-Kochbuch veröffentlicht.Friesenkrone und Pelagia, einer der größten Heringsproduzenten Norwegens, zeigen mit den gesammelten, pfiffigen Snackideen, wie lecker, frech und jung Matjes aus bestem norwegischem Hering auf der Straße unterwegs sein kann.

 

Die Sieger der 11. Matjesmeisterschaft am 9. Juli in Hamburg

 

Platz 1: Team Bergiusschule: Elisa Schaumann (Gerd Käfer & Roland Kuffler Frankfurt) und David Trepsdorf (Leitz und Schwarzbauer), Betreuer: Michael Schneider. Streetfood-Kreationen: Frankfurter Hotdog, Matjes-Döner, Zweierlei Matjes-Eis

 

Platz 2: Team Frankfurt: Sebastian Samuel (LSG Sky Chefs Frankfurt) und Florian Schönwiese (Medici Frankfurt), Betreuer: Michael Schneider. Streetfood-Kreationen: Frankfurter Burger, Naan mit gebeiztem Matjes, Fish `n Chips

 

Platz 3: Team Anna und Lena aus der Eifel: Anna Berg und Lena Schmitz (beide Gasthaus Herrig, Meckel), Betreuer: Georg Wallig. Streetfood-Kreationen: Fish and Chips Eifel Style, Naoki liebt Jan, Eis ist out – Fisch ist in

 

Publikumspreis für „Peruanisches Matjes-Hörnchen“

Publikumspreis für „Peruanisches Matjes-Hörnchen“ Foto: TheCulinarian BEW
Publikumspreis für „Peruanisches Matjes-Hörnchen“ Foto: TheCulinarian BEW

Publikumspreis: Team Sinking Bismarck aus Hannover: Amon Müller und Moritz Klein (beide Maritim Airport Hotel Hannover), Betreuer: Constantin Langer. Streetfood-Kreationen: Peruanisches Matjes-Hörnchen, Sush-jes, Krosse Stulle – fein belegt

 

Die Fachjury der 11. Matjesmeisterschaft

 

Sternekoch Johannes King vom Söl´ring Hof Sylt, Top-Ausbilder 2014 und Euro-Toques Sterne Maitre Joachim Elflein vom Seehotel Niedernberg, Rainer Puder, ehemals Commerzbank Frankfurt, Johannes Grassmugg, der Vizepräsident vom Verband der Köche Deutschlands und Benjamin Bosse von Friesenkrone.