Das große Finale

KOCH DES JAHRES 2017 - DIE SHOW DER BESTEN 8 AUS ACHERN, SALZBURG, HENNEF UND HAMBURG AUF DER CULINARY STAGE

Die Jury aus Spitzen- und Sterneköchen wird auch dieses Jahr einen würdigen und verdienten Sieger küren.
Die Jury aus Spitzen- und Sterneköchen wird auch dieses Jahr einen würdigen und verdienten Sieger küren.

Nun stehen sie fest – die acht Anwärter auf den diesjährigen Koch des Jahres Titel. Am 9. Oktober heißt es wieder: „An die Töpfe, fertig, los!“, denn dort werden die acht Ausnahmetalente beim Live-Wettbewerb auf der weltweit größten Ernährungsmesse in Köln gegeneinander antreten und um den prestigeträchtigen Titel Koch des Jahres kämpfen.

Heiß ging es her in der vierten Auflage des Live-Wettbewerbs Koch des Jahres, der seit 2011 in der D-A-CH Region von Grupo Caterdata S.L. ausgetragen wird, und das nicht nur im wahrsten Sinne des Wortes. Um dem Ganzen die Krone aufzusetzen wird am 9. Oktober 2017 noch einmal alles gegeben. Denn obwohl sie alle schon Sieger der Herzen sind, kann es am Ende nur einen geben, der Koch des Jahres 2017 wird. Da das Niveau der Kandidaten so hoch ist, müssen sich die Finalisten erstmals drei verschiedenen Challenges stellen, damit die Jury auf gleicher Linie bewerten kann. Das Thema Nachhaltigkeit steht dabei im Vordergrund. Als Vorspeise müssen die Zutaten Estragon, Karotte und Papadams verarbeitet werden. Nose to tail heißt es in der Hauptspeise, dabei sollen mindestens drei Teile vom Tier verwendet werden und last but not least muss jedes Dessert eine gebackene Komponente enthalten. Die Kandidaten haben dafür 5 Stunden Zeit und dürfen den Warenwert von 16 Euro nicht überschreiten.

Diese acht Ausnahmetalente kämpfen um den Titel:

Peter Bogdanovic

Peter Bogdanovic - Fotografiert von Melanie Bauer ©Melanie Bauer Fotodesign
Peter Bogdanovic - Fotografiert von Melanie Bauer ©Melanie Bauer Fotodesign

Peter Bogdanovic

 

Küchenchef Ganter Hotel & Restaurant Mohren, Insel Reichenau (DE)

Heimatort: Radolfzell am Bodensee (DE)

Geburtsdatum / Alter am Wettbewerbstag: 29.12.1984 / 32

 

Assistent: Tihomir Beganovic

 

Teilnahme: Achern 2016 (1. Vorfinale, 4. Auflage)

 

Küchenstil: europäisch-modern mit regionalen Einflüssen

 

Lieblingszutat: Olivenöl

 

Beschreibt sich mit diesen 3 Worten: zielstrebig, ehrgeizig, charakterstark

 

Zitat: An dem Beruf des Kochs begeistert mich die Möglichkeit, an jedem Ort der Welt arbeiten zu können!

 

Portrait

"Weniger ist oftmals mehr“ – Mit dieser simplen und dennoch tiefgründigen Küchenphilosophie hat Silio Del Fabro es bis in das renommierte GästeHaus Klaus Erfort*** (Saarbrücken) geschafft. Als Sous Chef legt er großen Wert auf klare Geschmäcker, ohne das Produkt unnötig zu verfälschen. Dieser Stil spiegelt sich auch in seinem Wettbewerbsmenü wider, das darüber hinaus elegante und rustikale Produkte vereint und nachhaltig dem Leitsatz „from nose to tail“ folgt. Inspiration schöpft der 30-jährige Saarländer aus Köllerbach von Kollegen, seiner Freundin „und oftmals durch Zufälle, wenn man sich etwas spontan in den Mund steckt … klingt komisch, ist aber so!“  Als frischgebackener Papa würde er mit dem Preisgeld „der besten Mama der Welt etwas Gutes tun".


Silio Del Fabro

Silio Del FAbro - Fotografiert von Melanie Bauer ©Melanie Bauer Fotodesign
Silio Del FAbro - Fotografiert von Melanie Bauer ©Melanie Bauer Fotodesign

Silio Del Fabro

 

Sous Chef GästeHaus Klaus Erfort***, Saarbrücken

Heimatort: Köllerbach, Saarland

Geburtsdatum / Alter am Wettbewerbstag: 20.08.1987 / 30

 

Assistent: Matthias Spurk

 

Teilnahme: Hamburg 2017 (4. Vorfinale, 4. Auflage)

 

Küchenstil: geradlinig, klassisch, modern

 

Beschreibt sich als: „geradeaus, ehrlich, Einhorn“

Lieblingsspeise: Spaghetti Bolognese und Kalbsbries

 

Zitat: Wenn mann Hingabe als Komponente aufführen könnte, wäre es meine Lieblingszutat!


JOËL ELLENBERGER

Joël Ellenberger - Fotografiert von Melanie Bauer ©Melanie Bauer Fotodesign
Joël Ellenberger - Fotografiert von Melanie Bauer ©Melanie Bauer Fotodesign

Joël Ellenberger

 

Chef Patissier -  Brenners Parkrestaurant**, Baden-Baden (DE)

Heimatort: Winterthur (CH)

Geburtsdatum / Alter am Wettbewerbstag: 21.03.1994 / 23

 

Assistent: Janik Schöfer  - Teilnahme: Hennef 2017 (3. Vorfinale, 4. Auflage)

 

Küchenstil: ideenreich, schöpferisch, achtungsvoll

 

Lieblingszutat: Tosa-Zu. „Ich verbinde diesen Geschmack mit meiner Kindheit und den kulturellen Einflüssen meiner Großmutter, die aus Tokio stammt.“

 

Beschreibt sich mit diesen 3 Worten: initiativ, geistreich, freimütig

 

Zitat: „Beeinflusst von meinem Gemüt, meiner Umgebung und meinen Inspirationsquellen bildet sich eine Vorstellung von einer Komposition. Wenn ich mich für eine Hauptkomponente entscheide, versuche ich die Gegebenheiten des Produktes zu respektieren und ihre direkte Umgebung mit einzubeziehen.“

 

Portrait

Mit nur 23 Jahren betrat Joël Ellenberger als einer der jüngsten Teilnehmer die Wettbewerbsbühne der Koch des Jahres #klosteredition im April 2017 und stellte sich der Herausforderung ein Drei-Gang-Menü im Wert von 16€ zu kreieren. „Für mich ist der Geschmack prioritär. Ich habe mein persönliches Geschmacksempfinden in Verbindung mit erlesenen Produkten in ein abgerundetes Menü umgesetzt, um einen Teil meiner Persönlichkeit darin widerzuspiegeln.“ Für den damaligen Posten als Demichef de Partie hat es ihn aus seiner Schweizer Heimat Winterthur bei Zürich nach Baden-Baden verschlagen. Im Brenners Parkrestaurant** zaubert er unter der Hand von Paul Stradner, mittlerweile als Chef Patissier, kraftvolle Kreationen, die aus einem spannenden Mix von Klassik und regionaler Küche entstehen. Seinen Küchenstil beschreibt er selbst als „ideenreich, schöpferisch, achtungsvoll“. Prägende Station in seiner Laufbahn war vor allem seine Zeit im Restaurant Pavillon Hotel Baur au Lac in Zürich, wo er fast drei Jahre tätig war.


JÜRGEN KETTNER

Jürgen Kettner - Fotografiert von Melanie Bauer ©Melanie Bauer Fotodesign
Jürgen Kettner - Fotografiert von Melanie Bauer ©Melanie Bauer Fotodesign

Jürgen Kettner

 

Junior Sous Chef - Restaurant Schöngrün, Bern (CH)

Geburtstag / Alter am Wettbewerbstag: 03.10.1988 / 29

Geburtsort: Rottenmann, Steiermark (AT)

 

Assistent: Adrian Schoetzau

 

Teilnahmen: Vorfinale Hamburg (4. Vorfinale, 4. Auflage)

Vorfinale Salzburg 2016 (2. Vorfinale, 4. Auflage)

 

Küchenstil: produktfixiert, experimentell, authentisch

 

Beschreibt sich als: naturverbunden, humorvoll, kochverrückt

 

Lieblingsspeise: Steinpilzravioli mit Salbei

 

Zitat: „Mit dem Preisgeld würde ich mit meiner Freundin eine Südamerikareise unternehmen, bei der die Kulinarik sicherlich nicht zu kurz kommen würde.“

 

Profil

Der 29-jährige gebürtige Österreicher hat seinen Traum Koch zu werden erst beim zweiten Anlauf verwirklichen können. Zunächst absolvierte er eine Berufsausbildung zum Maschinenbautechniker. Als er anschließend nach Deutschland ging, fasste er den Entschluss, sich seinen Wunsch doch noch zu erfüllen. Im Restaurant Residence** (Essen, D) machte er eine Ausbildung zum Koch und entdeckte bereits zu dieser Zeit seine Begeisterung für die Sterneküche.

 

Heute untermalt er seinen regionalen Küchenstil mit internationalen Einflüssen. Produktbezogenheit und Experimentierfreude sind seine Markenzeichen. Auch viele frische Kräuter kommen zum Einsatz, „da diese den Gerichten Leichtigkeit und besondere Würze verleihen“, so Kettner. Inspirieren lässt er sich gerne von seiner Heimat Österreich, der Natur, Reisen sowie in Bastel- und Dekorationsläden. Warum er Koch werden wollte? „Um einen Beruf zu haben, in dem man Gäste glücklich machen kann und für seine Arbeit sofort ein Feedback bekommt.“ Zukünftig möchte der angehende Spitzenkoch gerne noch mehr internationale Erfahrung sammeln und seinen Meister machen. Getreu seinem Lebensmotto von Picasso „Alles, was du dir vorstellen kannst, ist real“ trat er zum zweiten Mal im Vorfinale der laufenden Koch des Jahres Auflage an


JAN PETTKE

Jan Pettke - Fotografiert von Melanie Bauer ©Melanie Bauer Fotodesign
Jan Pettke - Fotografiert von Melanie Bauer ©Melanie Bauer Fotodesign

Jan Pettke

 

Küchenchef -  Scheck-In-Kochfabrik, Achern (DE)

Geburtsort: Bielefeld

Geburtsdatum: 15.03.1985 (32)

 

Teilnahme: 2. Vorfinale Salzburg 2016 (4. Auflage)

 

Assistent: Maximilian Krämer

 

Küchenstil: kreativ, klassisch, weltoffen

 

Lieblingsspeise: die Kohlrouladen seiner Mutter

 

Beschreibt sich mit diesen 3 Worten: freundlich, hilfsbereit, ehrgeizig

 

Zitat: „Ein guter Koch ist immer ein Teamplayer!“

 

Portrait

Für Jan Pettke kam nie etwas anderes in Frage als Koch zu werden: „Ich fand es immer faszinierend, wie meine Mutter in der Küche stand und alles für uns gekocht und gebacken hat. Ich wollte es später einmal genauso machen.“ Gesagt getan ging es nach der Ausbildung hoch hinaus. Besonders prägend war seine erste Anstellung in einem Sternerestaurant, im Haerlin** (HH) bei Christoph Rüffer. Auf der MS Europa hat er drei Jahre lang nicht nur exotische Luft geschnuppert, sondern auch seinen Küchenstil vervielfältigt.

 

Derzeit ist er als Küchenchef in der Scheck-In-Kochfabrik in Achern tätig, dem Austragungsort des ersten Vorfinales des Koch des Jahres 2017. Hier gewährt ihm Geschäftsführer Didier Bentz freie Hand. Freund und Kollege Maximilian Krämer unterstützt ihn nicht nur in der Küche, sondern auch als Assistent in Salzburg 2016.

 

In Zukunft möchte Jan seinen Küchenmeister in Angriff nehmen und würde mit dem Preisgeld ein großes Familien-Grillfest schmeißen – dann heißt es wohl Daumen drücken für Familie Pettke!


CHRISTOPHER SAKOSCHEK

Christopher Sakoschek - Fotografiert von Melanie Bauer ©Melanie Bauer Fotodesign
Christopher Sakoschek - Fotografiert von Melanie Bauer ©Melanie Bauer Fotodesign

Christopher Sakoschek

 

Selbstständiger Privatkoch - cs-cooking

Geburtsort: Baden in Wien

Geburtsdatum: 27.10.1989 (27)

 

Teilnahme: 2. Vorfinale Salzburg 2016 (4. Auflage)

 

Assistent: David Pérez

 

Küchenstil: klassisch-modern

 

Lieblingsspeise: Lateinamerikanische Küche

 

Beschreibt sich mit diesen 3 Worten: ehrlich, loyal, ehrgeizig

 

Zitat: „Mein Traum ist es, irgendwann ein kleines Hotel zu besitzen, mit max. 10 Zimmern und dort nur diese Gäste zu bedienen. Quasi eine Luxus-Vollpension.“

 

Portrait

Inspiration findet der 27 Jahre junge Privatkoch vor allem in der Natur sowie auf Märkten und in Kochbüchern. Sein Motto „Lebe für den Augenblick“ setzt er mit seinen Kochkünsten auch für seine Gäste um – sei es auf privaten Dinnern oder großen Firmenevents. „Mein Traum ist es, irgendwann ein kleines Hotel zu besitzen, mit maximal 10 Zimmern, und dort nur diese Gäste zu bedienen. Quasi eine Luxus-Vollpension“ erklärt Sakoschek in Gedanken an die Zukunft.

 

Seinen klassisch-modernen Küchenstil unterstreicht er mit der Überzeugung, Produkte als Ganzes zu verwenden und nicht nur „die schönen Teile“. Für sein Wettbewerbsmenü hat er sich von seiner Reiselust inspirieren lassen und möchte darin die ganze Welt vereinen – wir sind gespannt!


DANIELE TORTOMASI

Daniele Tortomasi - Fotografiert von Melanie Bauer ©Melanie Bauer Fotodesign
Daniele Tortomasi - Fotografiert von Melanie Bauer ©Melanie Bauer Fotodesign

Daniele Tortomasi

 

Chef Poissonier -  Schwarzwaldstube*** Hotel Traube Tonbach, Baiersbronn (DE)

Heimatort: Freiburg im Breisgau

Geburtsdatum / Alter am Wettbewerbstag: 29.03.1994 / 23

 

Assistent: Yann Bosshammer

 

Teilnahme: Hennef 2017 (3. Vorfinale, 4. Auflage)

 

Küchenstil: klassisch, modern, verrückt

 

Beschreibt sich selbst als: ehrgeizig, zielstrebig, perfektionistisch

 

Lieblingsspeise: Tafelspitz mit Meerrettichsauce und Bouillonkartoffeln

 

Zitat: „Ich habe bei einem Praktikum zum Hotelfachmann meine Anzughose vergessen und musste zur Strafe in die Hotelküche. Seit diesem Tag wollte und konnte ich nichts anderes mehr werden.“


Portrait

Wie Daniele Tortomasi Koch geworden ist? „Ich habe bei einem Praktikum zum Hotelfachmann meine Anzughose vergessen und musste zur Strafe in die Hotelküche. Seit diesem Tag wollte und konnte ich nichts anderes mehr werden.“ Durch diesen Wink des Schicksals wird er am 3. April mit nur 23 Jahren live auf der Koch des Jahres Bühne stehen. Der Chef Poissonnier der Schwarzwaldstube*** im Hotel Traube Tonbach in Baiersbronn schätzt die klassische französische Küche und interpretiert diese mit modernen Ideen neu. Seine Arbeit beschreibt er als bodenständig und handwerklich auf hohem Niveau, die dennoch durch freche Elemente und Aromen den Geschmacksgaumen der Gäste explodieren lässt. Beruflich will er alles erreichen „was der liebe Gott zulässt: 3 Sterne, 19,5 Punkte im Gault Millau und die Top 50 bei St. Pellegrino“, sagt er mit einem Augenzwinkern.


TOMASZ TRABSKI

Tomasz Trabski - Fotografiert von Melanie Bauer ©Melanie Bauer Fotodesign
Tomasz Trabski - Fotografiert von Melanie Bauer ©Melanie Bauer Fotodesign

Tomasz Trabski

 

Executive Chef -  1687, Berlin |  VINO E CULTURA, Görlitz

Heimatort: Wolsztyn, Polen

Geburtsdatum / Alter am Wettbewerbstag: 22.07.1980 / 35

 

Assistent: Veit Lindaner

 

Teilnahme: Achern 2016 (1. Vorfinale, 4. Auflage)

 

Küchenstil: modern und verrückt mit klassischen Elementen

 

Lieblingszutat: gestopfte Morchel und Taube

 

Beschreibt sich mit diesen 3 Worten: Sex, Drugs and Rock n´Roll

 

Zitat: „Meine Inspiration kommt von allem was ich schmecken, riechen, sehen oder anfassen kann.“

 

Portrait

In Polen geboren – in der Welt zu Hause. Den 37-jährigen Executive Chef des Vino e Cultura in Görlitz hat nach der Schule das Fernweh gepackt. Die internationale Kunst des Kochens studierte er somit in Großbritannien und Frankreich. Neben vielen weiteren Stationen, darunter USA, Irland und die Türkei, geht er nun in Deutschland seiner Passion nach. Seinen Küchenstil beschreibt er als „modern und verrückt mit klassischen Elementen.“ Sein Werdegang ist vielversprechend: Bei der „Wine and Food Noble Night 2014“ gewann er den ersten Platz in der Kategorie „Appetizers“. Darüber hinaus engagiert er sich im Food Think Tank Polen und hat bei mehreren Kochbuchpublikationen mitgewirkt. Mit seiner Teilnahme bei Koch des Jahres hofft er seinem Ziel einen Michelin Stern zu bekommen einen Schritt näher zu kommen.