Das große Finale

Koch des Jahres 2017

DIE SHOW DER BESTEN 8 AUS ACHERN, SALZBURG, HENNEF UND HAMBURG AUF DER CULINARY STAGE

Die Jury aus Spitzen- und Sterneköchen wird auch dieses Jahr einen würdigen und verdienten Sieger küren.
Die Jury aus Spitzen- und Sterneköchen wird auch dieses Jahr einen würdigen und verdienten Sieger küren.

Nun stehen sie fest – die acht Anwärter auf den diesjährigen Koch des Jahres Titel. Am 9. Oktober heißt es wieder: „An die Töpfe, fertig, los!“, denn dort werden die acht Ausnahmetalente beim Live-Wettbewerb auf der weltweit größten Ernährungsmesse in Köln gegeneinander antreten und um den prestigeträchtigen Titel Koch des Jahres kämpfen.

Heiß ging es her in der vierten Auflage des Live-Wettbewerbs Koch des Jahres, der seit 2011 in der D-A-CH Region von Grupo Caterdata S.L. ausgetragen wird, und das nicht nur im wahrsten Sinne des Wortes. Um dem Ganzen die Krone aufzusetzen wird am 9. Oktober 2017 noch einmal alles gegeben. Denn obwohl sie alle schon Sieger der Herzen sind, kann es am Ende nur einen geben, der Koch des Jahres 2017 wird. Da das Niveau der Kandidaten so hoch ist, müssen sich die Finalisten erstmals drei verschiedenen Challenges stellen, damit die Jury auf gleicher Linie bewerten kann. Das Thema Nachhaltigkeit steht dabei im Vordergrund. Als Vorspeise müssen die Zutaten Estragon, Karotte und Papadams verarbeitet werden. Nose to tail heißt es in der Hauptspeise, dabei sollen mindestens drei Teile vom Tier verwendet werden und last but not least muss jedes Dessert eine gebackene Komponente enthalten. Die Kandidaten haben dafür 5 Stunden Zeit und dürfen den Warenwert von 16 Euro nicht überschreiten.

Diese acht Ausnahmetalente kämpfen um den Titel:

Peter Bogdanovic

Peter Bogdanovic - Fotografiert von Melanie Bauer ©Melanie Bauer Fotodesign
Peter Bogdanovic - Fotografiert von Melanie Bauer ©Melanie Bauer Fotodesign

Peter Bogdanovic

 

Küchenchef Ganter Hotel & Restaurant Mohren, Insel Reichenau (DE)

Heimatort: Radolfzell am Bodensee (DE)

Geburtsdatum / Alter am Wettbewerbstag: 29.12.1984 / 32

 

Assistent: Tihomir Beganovic

 

Teilnahme: Achern 2016 (1. Vorfinale, 4. Auflage)

 

Küchenstil: europäisch-modern mit regionalen Einflüssen

 

Lieblingszutat: Olivenöl

 

Beschreibt sich mit diesen 3 Worten: zielstrebig, ehrgeizig, charakterstark

 

Zitat: An dem Beruf des Kochs begeistert mich die Möglichkeit, an jedem Ort der Welt arbeiten zu können!

 

Portrait

"Weniger ist oftmals mehr“ – Mit dieser simplen und dennoch tiefgründigen Küchenphilosophie hat Silio Del Fabro es bis in das renommierte GästeHaus Klaus Erfort*** (Saarbrücken) geschafft. Als Sous Chef legt er großen Wert auf klare Geschmäcker, ohne das Produkt unnötig zu verfälschen. Dieser Stil spiegelt sich auch in seinem Wettbewerbsmenü wider, das darüber hinaus elegante und rustikale Produkte vereint und nachhaltig dem Leitsatz „from nose to tail“ folgt. Inspiration schöpft der 30-jährige Saarländer aus Köllerbach von Kollegen, seiner Freundin „und oftmals durch Zufälle, wenn man sich etwas spontan in den Mund steckt … klingt komisch, ist aber so!“  Als frischgebackener Papa würde er mit dem Preisgeld „der besten Mama der Welt etwas Gutes tun".


Silio Del Fabro

Silio Del FAbro - Fotografiert von Melanie Bauer ©Melanie Bauer Fotodesign
Silio Del FAbro - Fotografiert von Melanie Bauer ©Melanie Bauer Fotodesign

Silio Del Fabro

 

Sous Chef GästeHaus Klaus Erfort***, Saarbrücken

Heimatort: Köllerbach, Saarland

Geburtsdatum / Alter am Wettbewerbstag: 20.08.1987 / 30

 

Assistent: Matthias Spurk

 

Teilnahme: Hamburg 2017 (4. Vorfinale, 4. Auflage)

 

Küchenstil: geradlinig, klassisch, modern

 

Beschreibt sich als: „geradeaus, ehrlich, Einhorn“

Lieblingsspeise: Spaghetti Bolognese und Kalbsbries

 

Zitat: Wenn mann Hingabe als Komponente aufführen könnte, wäre es meine Lieblingszutat!


JOËL ELLENBERGER

Joël Ellenberger - Fotografiert von Melanie Bauer ©Melanie Bauer Fotodesign
Joël Ellenberger - Fotografiert von Melanie Bauer ©Melanie Bauer Fotodesign

Joël Ellenberger

 

Chef Patissier -  Brenners Parkrestaurant**, Baden-Baden (DE)

Heimatort: Winterthur (CH)

Geburtsdatum / Alter am Wettbewerbstag: 21.03.1994 / 23

 

Assistent: Janik Schöfer  - Teilnahme: Hennef 2017 (3. Vorfinale, 4. Auflage)

 

Küchenstil: ideenreich, schöpferisch, achtungsvoll

 

Lieblingszutat: Tosa-Zu. „Ich verbinde diesen Geschmack mit meiner Kindheit und den kulturellen Einflüssen meiner Großmutter, die aus Tokio stammt.“

 

Beschreibt sich mit diesen 3 Worten: initiativ, geistreich, freimütig

 

Zitat: „Beeinflusst von meinem Gemüt, meiner Umgebung und meinen Inspirationsquellen bildet sich eine Vorstellung von einer Komposition. Wenn ich mich für eine Hauptkomponente entscheide, versuche ich die Gegebenheiten des Produktes zu respektieren und ihre direkte Umgebung mit einzubeziehen.“

 

Portrait

Mit nur 23 Jahren betrat Joël Ellenberger als einer der jüngsten Teilnehmer die Wettbewerbsbühne der Koch des Jahres #klosteredition im April 2017 und stellte sich der Herausforderung ein Drei-Gang-Menü im Wert von 16€ zu kreieren. „Für mich ist der Geschmack prioritär. Ich habe mein persönliches Geschmacksempfinden in Verbindung mit erlesenen Produkten in ein abgerundetes Menü umgesetzt, um einen Teil meiner Persönlichkeit darin widerzuspiegeln.“ Für den damaligen Posten als Demichef de Partie hat es ihn aus seiner Schweizer Heimat Winterthur bei Zürich nach Baden-Baden verschlagen. Im Brenners Parkrestaurant** zaubert er unter der Hand von Paul Stradner, mittlerweile als Chef Patissier, kraftvolle Kreationen, die aus einem spannenden Mix von Klassik und regionaler Küche entstehen. Seinen Küchenstil beschreibt er selbst als „ideenreich, schöpferisch, achtungsvoll“. Prägende Station in seiner Laufbahn war vor allem seine Zeit im Restaurant Pavillon Hotel Baur au Lac in Zürich, wo er fast drei Jahre tätig war.


JÜRGEN KETTNER

Jürgen Kettner - Fotografiert von Melanie Bauer ©Melanie Bauer Fotodesign
Jürgen Kettner - Fotografiert von Melanie Bauer ©Melanie Bauer Fotodesign

Jürgen Kettner

 

Junior Sous Chef - Restaurant Schöngrün, Bern (CH)

Geburtstag / Alter am Wettbewerbstag: 03.10.1988 / 29

Geburtsort: Rottenmann, Steiermark (AT)

 

Assistent: Adrian Schoetzau

 

Teilnahmen: Vorfinale Hamburg (4. Vorfinale, 4. Auflage)

Vorfinale Salzburg 2016 (2. Vorfinale, 4. Auflage)

 

Küchenstil: produktfixiert, experimentell, authentisch

 

Beschreibt sich als: naturverbunden, humorvoll, kochverrückt

 

Lieblingsspeise: Steinpilzravioli mit Salbei

 

Zitat: „Mit dem Preisgeld würde ich mit meiner Freundin eine Südamerikareise unternehmen, bei der die Kulinarik sicherlich nicht zu kurz kommen würde.“

 

Profil

Der 29-jährige gebürtige Österreicher hat seinen Traum Koch zu werden erst beim zweiten Anlauf verwirklichen können. Zunächst absolvierte er eine Berufsausbildung zum Maschinenbautechniker. Als er anschließend nach Deutschland ging, fasste er den Entschluss, sich seinen Wunsch doch noch zu erfüllen. Im Restaurant Residence** (Essen, D) machte er eine Ausbildung zum Koch und entdeckte bereits zu dieser Zeit seine Begeisterung für die Sterneküche.

 

Heute untermalt er seinen regionalen Küchenstil mit internationalen Einflüssen. Produktbezogenheit und Experimentierfreude sind seine Markenzeichen. Auch viele frische Kräuter kommen zum Einsatz, „da diese den Gerichten Leichtigkeit und besondere Würze verleihen“, so Kettner. Inspirieren lässt er sich gerne von seiner Heimat Österreich, der Natur, Reisen sowie in Bastel- und Dekorationsläden. Warum er Koch werden wollte? „Um einen Beruf zu haben, in dem man Gäste glücklich machen kann und für seine Arbeit sofort ein Feedback bekommt.“ Zukünftig möchte der angehende Spitzenkoch gerne noch mehr internationale Erfahrung sammeln und seinen Meister machen. Getreu seinem Lebensmotto von Picasso „Alles, was du dir vorstellen kannst, ist real“ trat er zum zweiten Mal im Vorfinale der laufenden Koch des Jahres Auflage an


JAN PETTKE

Jan Pettke - Fotografiert von Melanie Bauer ©Melanie Bauer Fotodesign
Jan Pettke - Fotografiert von Melanie Bauer ©Melanie Bauer Fotodesign

Jan Pettke

 

Küchenchef -  Scheck-In-Kochfabrik, Achern (DE)

Geburtsort: Bielefeld

Geburtsdatum: 15.03.1985 (32)

 

Teilnahme: 2. Vorfinale Salzburg 2016 (4. Auflage)

 

Assistent: Maximilian Krämer

 

Küchenstil: kreativ, klassisch, weltoffen

 

Lieblingsspeise: die Kohlrouladen seiner Mutter

 

Beschreibt sich mit diesen 3 Worten: freundlich, hilfsbereit, ehrgeizig

 

Zitat: „Ein guter Koch ist immer ein Teamplayer!“

 

Portrait

Für Jan Pettke kam nie etwas anderes in Frage als Koch zu werden: „Ich fand es immer faszinierend, wie meine Mutter in der Küche stand und alles für uns gekocht und gebacken hat. Ich wollte es später einmal genauso machen.“ Gesagt getan ging es nach der Ausbildung hoch hinaus. Besonders prägend war seine erste Anstellung in einem Sternerestaurant, im Haerlin** (HH) bei Christoph Rüffer. Auf der MS Europa hat er drei Jahre lang nicht nur exotische Luft geschnuppert, sondern auch seinen Küchenstil vervielfältigt.

 

Derzeit ist er als Küchenchef in der Scheck-In-Kochfabrik in Achern tätig, dem Austragungsort des ersten Vorfinales des Koch des Jahres 2017. Hier gewährt ihm Geschäftsführer Didier Bentz freie Hand. Freund und Kollege Maximilian Krämer unterstützt ihn nicht nur in der Küche, sondern auch als Assistent in Salzburg 2016.

 

In Zukunft möchte Jan seinen Küchenmeister in Angriff nehmen und würde mit dem Preisgeld ein großes Familien-Grillfest schmeißen – dann heißt es wohl Daumen drücken für Familie Pettke!


CHRISTOPHER SAKOSCHEK

Christopher Sakoschek - Fotografiert von Melanie Bauer ©Melanie Bauer Fotodesign
Christopher Sakoschek - Fotografiert von Melanie Bauer ©Melanie Bauer Fotodesign

Christopher Sakoschek

 

Selbstständiger Privatkoch - cs-cooking

Geburtsort: Baden in Wien

Geburtsdatum: 27.10.1989 (27)

 

Teilnahme: 2. Vorfinale Salzburg 2016 (4. Auflage)

 

Assistent: David Pérez

 

Küchenstil: klassisch-modern

 

Lieblingsspeise: Lateinamerikanische Küche

 

Beschreibt sich mit diesen 3 Worten: ehrlich, loyal, ehrgeizig

 

Zitat: „Mein Traum ist es, irgendwann ein kleines Hotel zu besitzen, mit max. 10 Zimmern und dort nur diese Gäste zu bedienen. Quasi eine Luxus-Vollpension.“

 

Portrait

Inspiration findet der 27 Jahre junge Privatkoch vor allem in der Natur sowie auf Märkten und in Kochbüchern. Sein Motto „Lebe für den Augenblick“ setzt er mit seinen Kochkünsten auch für seine Gäste um – sei es auf privaten Dinnern oder großen Firmenevents. „Mein Traum ist es, irgendwann ein kleines Hotel zu besitzen, mit maximal 10 Zimmern, und dort nur diese Gäste zu bedienen. Quasi eine Luxus-Vollpension“ erklärt Sakoschek in Gedanken an die Zukunft.

 

Seinen klassisch-modernen Küchenstil unterstreicht er mit der Überzeugung, Produkte als Ganzes zu verwenden und nicht nur „die schönen Teile“. Für sein Wettbewerbsmenü hat er sich von seiner Reiselust inspirieren lassen und möchte darin die ganze Welt vereinen – wir sind gespannt!


DANIELE TORTOMASI

Daniele Tortomasi - Fotografiert von Melanie Bauer ©Melanie Bauer Fotodesign
Daniele Tortomasi - Fotografiert von Melanie Bauer ©Melanie Bauer Fotodesign

Daniele Tortomasi

 

Chef Poissonier -  Schwarzwaldstube*** Hotel Traube Tonbach, Baiersbronn (DE)

Heimatort: Freiburg im Breisgau

Geburtsdatum / Alter am Wettbewerbstag: 29.03.1994 / 23

 

Assistent: Yann Bosshammer

 

Teilnahme: Hennef 2017 (3. Vorfinale, 4. Auflage)

 

Küchenstil: klassisch, modern, verrückt

 

Beschreibt sich selbst als: ehrgeizig, zielstrebig, perfektionistisch

 

Lieblingsspeise: Tafelspitz mit Meerrettichsauce und Bouillonkartoffeln

 

Zitat: „Ich habe bei einem Praktikum zum Hotelfachmann meine Anzughose vergessen und musste zur Strafe in die Hotelküche. Seit diesem Tag wollte und konnte ich nichts anderes mehr werden.“


Portrait

Wie Daniele Tortomasi Koch geworden ist? „Ich habe bei einem Praktikum zum Hotelfachmann meine Anzughose vergessen und musste zur Strafe in die Hotelküche. Seit diesem Tag wollte und konnte ich nichts anderes mehr werden.“ Durch diesen Wink des Schicksals wird er am 3. April mit nur 23 Jahren live auf der Koch des Jahres Bühne stehen. Der Chef Poissonnier der Schwarzwaldstube*** im Hotel Traube Tonbach in Baiersbronn schätzt die klassische französische Küche und interpretiert diese mit modernen Ideen neu. Seine Arbeit beschreibt er als bodenständig und handwerklich auf hohem Niveau, die dennoch durch freche Elemente und Aromen den Geschmacksgaumen der Gäste explodieren lässt. Beruflich will er alles erreichen „was der liebe Gott zulässt: 3 Sterne, 19,5 Punkte im Gault Millau und die Top 50 bei St. Pellegrino“, sagt er mit einem Augenzwinkern.


TOMASZ TRABSKI

Tomasz Trabski - Fotografiert von Melanie Bauer ©Melanie Bauer Fotodesign
Tomasz Trabski - Fotografiert von Melanie Bauer ©Melanie Bauer Fotodesign

Tomasz Trabski

 

Executive Chef -  1687, Berlin |  VINO E CULTURA, Görlitz

Heimatort: Wolsztyn, Polen

Geburtsdatum / Alter am Wettbewerbstag: 22.07.1980 / 35

 

Assistent: Veit Lindaner

 

Teilnahme: Achern 2016 (1. Vorfinale, 4. Auflage)

 

Küchenstil: modern und verrückt mit klassischen Elementen

 

Lieblingszutat: gestopfte Morchel und Taube

 

Beschreibt sich mit diesen 3 Worten: Sex, Drugs and Rock n´Roll

 

Zitat: „Meine Inspiration kommt von allem was ich schmecken, riechen, sehen oder anfassen kann.“

 

Portrait

In Polen geboren – in der Welt zu Hause. Den 37-jährigen Executive Chef des Vino e Cultura in Görlitz hat nach der Schule das Fernweh gepackt. Die internationale Kunst des Kochens studierte er somit in Großbritannien und Frankreich. Neben vielen weiteren Stationen, darunter USA, Irland und die Türkei, geht er nun in Deutschland seiner Passion nach. Seinen Küchenstil beschreibt er als „modern und verrückt mit klassischen Elementen.“ Sein Werdegang ist vielversprechend: Bei der „Wine and Food Noble Night 2014“ gewann er den ersten Platz in der Kategorie „Appetizers“. Darüber hinaus engagiert er sich im Food Think Tank Polen und hat bei mehreren Kochbuchpublikationen mitgewirkt. Mit seiner Teilnahme bei Koch des Jahres hofft er seinem Ziel einen Michelin Stern zu bekommen einen Schritt näher zu kommen.



Joël Ellenberger:                          Vielseitigkeit in der Kombination

Ein Portrait zum Wettbewerb "Koch des Jahres" #klosteredition


Mit nur 23 Jahren betritt Joël Ellenberger die Wettbewerbsbühne der Koch des Jahres #klosteredition. Für den Posten als Demichef de Partie hat es ihn aus seiner Schweizer Heimat Winterthur bei Zürich nach Baden-Baden verschlagen.

Im Brenners Parkrestaurant** zaubert er unter der Hand von Paul Stradner kraftvolle Kreationen, die aus einem spannenden Mix von Klassik und regionaler Küche entstehen. Für sein Wettbewerbsmenü hat Ellenberger sein persönliches Geschmacksempfinden mit erlesenen Zutaten kombiniert. Die genaue Komposition muss er bis zum Wettbewerbstag geheim halten, um eine faire und anonyme Bewertung durch die Jury zu gewährleisten, „aber ich möchte durch die Vielseitigkeit des Geschmacks und die besonderen Kombinationen überzeugen“, verrät er im Voraus.

Steckbrief

 

Assistent: Janik Schöfer

 

Teilnahmen:Hennef 2017 (3. Vorfinale, 4. Auflage)

 

Heimatort: Winterthur (CH)

 

Geburtsdatum / Alter am Wettbewerbstag: 21.03.1994/23

 

Küchenstil: ideenreich, schöpferisch, achtungsvoll

 

Lieblingszutat: Tosa-Zu:  „Ich verbinde diesen Geschmack mit meiner Kindheit und den kulturellen Einflüssen meiner Großmutter, die aus Tokio stammt.“

 

Beschreibt sich mit diesen 3 Worten: initiativ, geistreich, freimütig

 

Zitate:

„Beeinflusst von meinem Gemüt, meiner Umgebung und meinen Inspirationsquellen bildet sich eine Vorstellung von einer Komposition. Wenn ich mich für eine Hauptkomponente entscheide, versuche ich die Gegebenheiten des Produktes zu respektieren und ihre direkte Umgebung mit einzubeziehen.“


Daniele Tortomasi:                          Durch das Schicksal zum Koch          = zum Sieg?

Ein Portrait zum Wettbewerb "Koch des Jahres" #klosteredition


Wie Daniele Tortomasi Koch geworden ist? „Ich habe bei einem Praktikum zum Hotelfachmann meine Anzughose vergessen und musste zur Strafe in die Hotelküche. Seit diesem Tag wollte und konnte ich nichts anderes mehr werden.“

Durch diesen Wink des Schicksals wird er am 3. April mit nur 23 Jahren live auf der Koch des Jahres Bühne stehen. Der Chef Poissonnier der Schwarzwaldstube*** im Hotel Traube Tonbach in Baiersbronn schätzt die klassische französische Küche und interpretiert diese mit modernen Ideen neu. Seine Arbeit beschreibt er als bodenständig und handwerklich auf hohem Niveau, die dennoch durch freche Elemente und Aromen den Geschmacksgaumen der Gäste explodieren lässt. Beruflich will er alles erreichen „was der liebe Gott zulässt: 3 Sterne, 19,5 Punkte im Gault Millau und die Top 50 bei St. Pellegrino“, sagt er mit einem Augenzwinkern.

Steckbrief

 

Assistent: Yann Bosshammer

 

Teilnahmen: Hennef 2017 (3. Vorfinale, 4. Auflage)

 

Heimatort: Freiburg im Breisgau

 

Geburtsdatum / Alter am Wettbewerbstag: 29.03.1994 / 23

 

Küchenstil: klassisch, modern, verrückt

 

Lieblingsspeise: Tafelspitz mit Meerrettichsauce und Bouillonkartoffeln


Ivan Prieto Caneda:                         Mit heimatlichen Wurzeln               zum Sternerestaurant

Ein Portrait zum Wettbewerb "Koch des Jahres" #klosteredition


Der aus Spanien stammende Souschef des Restaurant Maître* im Landhaus Kuckuck vertritt zum zweiten Mal als Lokalmatador seine Wahlheimat Köln beim Live-Wettbewerb Koch des Jahres. Dieses Mal hat sich der 37-jährige fest vorgenommen, in das Finale einzuziehen.

Sein Menü soll die hochkarätige Jury durch hohe Kontraste der Produkte und verschiedene Techniken überzeugen und enthält Elemente, die Prieto Caneda an seine Kindheit in Spanien erinnern. Seine Herkunft spiegelt sich unverkennbar auch in seinem Küchenstil wider, der maßgeblich von seinen ehemaligen Lehrmeistern Santi Santamaria*** und Marcelo Tejedor* geprägt wurde. Seine Arbeit im Landhaus Kuckuck beschreibt er als dritte wichtige Station in seiner Laufbahn: „Hier, fernab meiner Heimat, habe ich meinen Küchenstil perfektioniert und neue Geschmacksrichtungen kennengelernt“. Wenn er nicht in der Küche steht, verbringt er so viel Zeit wie möglich mit seiner Frau und seinem Sohn und träumt davon, eines Tages sein eigenes Sternerestaurant zu führen.

             

Steckbrief

 

Assistent: Oliver Serve

 

Teilnahmen: Hennef 2017 (3. Vorfinale, 4. Auflage) Köln 2014 (2. Vorfinale, 3. Auflage)

 

Heimatort: O Grove (ES)

 

Geburtsdatum / Alter am Wettbewerbstag: 08.06.1979 / 37

 

Küchenstil: unkompliziert, modern, harmonisch

 

Beschreibt sich mit diesen 3 Worten: authentisch, gelassen, fokussiert

 

Lieblingsspeise: "Im Sommer liebe ich auf Holz gegrillte Sardinen

 

Zitate:

„Ich bin immer auf der Suche nach dem besten Produkt!“

 

„Ich liebte es meiner Oma und meiner Mutter beim Kochen über die Schulter zu sehen und erinnere mich noch heute genau an die Gerüche, die aus ihren Küchen strömten.“

 

„Durch meine tägliche Arbeit bin ich überzeugt, dass meine Gerichte die Reife haben, um diesen Wettbewerb gewinnen zu können.“


Adrian Hurnungee:                         Mit Chili und Leidenschaft

Ein Portrait zum Wettbewerb "Koch des Jahres" #klosteredition


Sein exotischer Küchenstil und das geschickte Händchen für mutige Kreationen wurden Adrien Hurnungee bereits in die Wiege gelegt.

Auf Mauritius geboren und aufgewachsen lernte er von seinem Vater, der seinerseits einer der Top 10-Köche der Insel war: „Er nahm mich schon von klein auf mit durch die tropische Natur und zeigte mir mit all den Besonderheiten, wie man die exotischen Pflanzen und Früchte in der Küche verwenden kann. Diese Leidenschaft hat mich nie losgelassen.“ Mittlerweile setzt der 37-jährige Kochbuchautor, Unternehmer und Geschäftspartner von Heiko Antoniewicz seinen mutigen, von der Natur inspirierten Küchenstil in mehreren neuen Buchprojekten und als Unterstützer in Workshops und Seminaren, um. Neue Trends zu setzen ist seine Spezialität, wobei er auch in Vergessenheit geratene Komponenten neu aufleben lässt. Das Preisgeld würde er in sein Küchenstudio investieren, um seine Erfahrung an den Nachwuchs weiterzugeben.

Steckbrief

 

Assistent: Christian Andraschko

 

Teilnahmen: Hennef 2017 (3. Vorfinale, 4. Auflage)

 

Heimatort: Floreal, Mauritius

 

Geburtsdatum / Alter am Wettbewerbstag: 14.11.1979 / 37

 

Küchenstil: kreativ, innovativ, naturnah

 

Lieblingszutat: Chili, "Weil dieses Gewürz mich seit meiner Kindheit begleitet und an meine Heimat erinnert."

 

Beschreibt sich mit diesen 3 Worten: willensstark, "crazy", neugierig

 

Lieblingsspeise: gezupftes, frittiertes Fisch-Chutney mit Reis 

 

Zitate:

"Ich bin ein Visionär aus Leidenschaft, bin innovativ, kreativ und überzeugt von meiner Arbeit und meinem Können. Ich habe inspirierende, manchmal verrückte Ideen, will neue Trends setzen, begeistere gerne Menschen damit und brenne auf die große Herausforderung beim Wettbewerb „Koch des Jahres“.


Manuel Freller: Geschmacksexplosion durch die Natur

Ein Portrait zum Wettbewerb "Koch des Jahres" #klosteredition


Seine Liebe zum Beruf entdeckte der 33-jährige Oberösterreicher Manuel Freller aus Wels mit drei Jahren in der heimatlichen Backstube seiner Mutter und verfolgt bis heute ehrgeizig uns zielstrebig seine Karriere.

Als besonders prägend beschreibt der Küchenchef der Rohrmoser Kocht GmbH seine Erfahrungen im Vila Joya** (Albufeira, Portugal) unter der Hand von Dieter Koschina, der ihn maßgeblich in seiner Entwicklung prägte. An seinem Wettbewerbsmenü für die Koch des Jahres #klosteredition hat er ein halbes Jahr lang durchgehend gearbeitet. Von „nose to tail“ bis hin zur Hommage an sein Herkunftsland wird dieses seinen modern-kreativen und gewagten Küchenstil widerspiegeln. Zum Einsatz kommen eine Bandbreite an Techniken von Sous Vide über molekulare Küche bis in zur eigenhändigen Anfertigung von Silikonformen. Die genaue Komposition darf er vor dem Contest noch nicht verraten, „aber ich freue mich schon riesig darauf, für die hochkarätige Jury kochen zu dürfen“, sagt er im Hinblick auf die bevorstehende Herausforderung.

Steckbrief

 

Assistent: Michael Haßner

 

Teilnahmen: Hennef 2017 (3. Vorfinale, 4. Auflage)

 

Heimatort: Wels, Österreich

 

Geburtsdatum / Alter am Wettbewerbstag: 18.03.1984 / 33

 

Küchenstil: modern, gewagt, kreativ

 

Beschreibt sich mit diesen 3 Worten:  perfektionistisch, kreativ, niveauvoll

 

Lieblingsspeise: Wiener Schnitzel vom Kalb

 

Zitate:

„Durch die absolute Vollkommenheit der Natur fühle ich mich inspiriert auch mit ganz einfachen Produkten und Mitteln den Gaumen zum Explodieren zu bringen.“

 

„Koch des Jahres ist kein Wettbewerb wie man ihn normalerweise kennt. Hier zählt natürlich in erster Linie die Leistung, aber auch der Mensch an sich wird wertgeschätzt und auch weiterhin unterstützt und gepusht.


Ronny Bell:                                        Köchelnde Liebe zu Rügen

Ein Portrait zum Wettbewerb "Koch des Jahres" #klosteredition


26 Jahre jung und schon zum zweiten Mal dabei: Nach seiner positiven Erfahrung beim Wiener Vorfinale in 2015 tritt Ronny Bell aus Bergen auf Rügen erneut in die Koch des Jahres Arena und ist fest entschlossen, sich dieses Mal bis ins Finale zu kochen.


Seine Wettbewerbskreation unterliegt bis zur Verkostung der Jury der Geheimhaltung, aber dass Letztere in vollem Umfang die Liebe zu seiner Heimat Rügen ausdrückt, verrät er bereits im Vorfeld mit einem Augenzwinkern. Seit seiner Ausbildung im Radisson Blue Resort auf Rügen hat Bell bereits viele namhafte Stationen im In- und Ausland durchlaufen. Als besonders prägend beschreibt er seine erste Erfahrung in der gehobenen Gastronomie im Restaurant „Zur Tant“ in Langel. Ab dem 1. April wird er die Küche des Schweriner Weinhaus Uhle übernehmen.

Steckbrief

Assistent: Vincent Krawczyk

 

Teilnahmen: Hennef 2017 (3. Vorfinale, 4. Auflage) Wien 2015 (4. Vorfinale, 3. Auflage)

 

Heimatort: Bergen auf Rügen

 

Geburtsdatum / Alter am Wettbewerbstag: 15.08.1990 / 26

 

Küchenstil: naturverbunden, modern, einfach

 

Beschreibt sich mit diesen 3 Worten: zufrieden, ausgeglichen, frei

 

Lieblingsspeise: „die guten alten Rinderrouladen mit Apfelrotkohl und Butterkartoffeln“

 

Zitate:

„Zunächst wollte ich gar kein Koch sein, eher Beamter mit Büroschluss um 17 Uhr. Doch es kam alles anders und das Abenteuer Koch begann einfach. Es war das Beste, was mir passieren konnte.“

 

„An „Koch des Jahres“ mag ich das Familiengefühl und die entspannte Atmosphäre. Alle Mitglieder sind für einen da, das schätze ich sehr!"



Auf dem Weg in den Koch-Olymp: Jury verkündet Kandidaten des 3. Vorfinales der Koch des Jahres #klosteredition

Sie sind jung, talentiert und brauchen ... die Bühne!


Aus über 100 Bewerbungen aus der gesamten D-A-CH-Region hat die Jury des renommierten Live-Wettbewerbs Koch des Jahres die Kandidaten für das dritte Vorfinale ausgewählt.


Von den sechs Teilnehmern arbeiten fünf Köche derzeit in Deutschland und einer in Oberösterreich. Die Schweiz wird von einem gebürtigen Winterthurer vertreten. Diese Nachwuchsstars der europäischen Spitzengastronomie werden am 3. April in der Klosterkirche Hennef bei Bonn um den Einzug in das Finale kämpfen:

Küchenchef, Weinhaus Uhle, Schwerin (DE) (Ab 01.04.2017)
Heimatort: Bergen auf Rügen
Demichef de Partie, Brenners Parkrestaurant**, Baden-Baden (DE)
Heimatort: Winterthur (CH)
Küchenchef, Rohrmoser Kocht GmbH (AT)
Heimatort: Wels, Österreich
Kochbuchautor (ROHSTOFF), Unternehmer und Geschäftspartner von Heiko Antoniewicz Wohnort: Glauburg
Sous Chef, Restaurant Maître* im Landhaus Kuckuck, Köln (DE)
Heimatort: O Grove (ES)
Chef Poissonier, Schwarzwaldstube*** im Hotel Traube Tonbach, Baiersbronn (DE) Heimatort: Freiburg im Breisgau
Um die einzelnen Steckbriefe ansehen zu können, einfach auf den Namen des jeweiligen Kandidaten klicken.
Innerhalb von fünf Stunden müssen die Wettbewerber ein Drei-Gänge-Menü für sechs Personen mit einem Warenwert von max. 16 Euro präsentieren. Eine internationale Sternejury degustiert die Kreationen vor den Augen hunderter erwarteter Besucher aus der gastronomischen Szene Europas und kürt damit die zwei Finalisten. Diese treten im Oktober 2017 auf der weltweit größten Ernährungsmesse Anuga in Köln gegeneinander an, um den prestigeträchtigen Titel Koch des Jahres, 12 Preisgelder in Höhe von insgesamt 14.500 Euro, sowie zahlreiche Sonderpreise der Sponsoren zu gewinnen. Dem Gewinner steht zudem ein enormer Karrieresprung in Aussicht.